Erfolgreiches Wochenende

Das klingt gut, oder? Ist es auch. Obwohl der Hund da war (was sehr schön ist, aber auch ein bisschen Zeit kostet) haben wir unser fürs Wochenende gesteckte Ziel erreicht. Die Küche ist fertig (heißt: alles ist aufgebaut, die Spülmaschine steht und ist angeschlossen und arbeitet, die meisten Schränke haben Griffe) und braucht jetzt nur noch ein paar kosmetische Arbeiten. Inzwischen haben wir dort auch warmes Wasser: Maria hat die Anleitung zum DLE gefunden und damit auch den Trick, wie man das Gerät wieder zur Arbeit überredet. Es ist nun also tatsächlich komplett.

Fast noch wichtiger ist das Wohnzimmer, in dem ich am Wochenende den Fußboden komplett verlegen konnte:

Nächste Baustelle sind die Sockelleisten, dann etwas einrichten – und dann das nächste Zimmer. Im Plan steht die Fertigstellung des Musikzimmers im Laufe dieser Woche.

Abgelehnt

Ich vergaß gestern zu erwähnen, dass wir Post vom Bauamt bekommen haben. Die Bauvoranfrage zum Neubau in Klein Karrendorf ist jetzt endgültig abgelehnt. Schade – ich dachte eigentlich, dass wir jetzt, da wir wissen wie alles geht, einfach noch mal von vorne anfangen…

Endlich zuhause!

Von Woche zu Woche haben wir es wieder angekündigt, seit dem 1. November. Am Donnerstag haben wir es wahr gemacht und sind nach Leist 3 gezogen. In unser eigenes kleines Häuschen auf dem Land. Ein Stück weit vielleicht auch zwangsweise, da Lykke ja seit Donnerstag zu Besuch ist.

Es ist dann in den letzten Tagen noch ein bisschen was passiert. Zum Beispiel ist die Küche jetzt benutzbar:

Heute soll noch die Spülmaschine angeschlossen werden, und die Schränke bekommen Griffe. Dann kommt man auch an die Schubladen in der Mitte… Nur warmes Wasser gibt es nicht, da die Küche nicht an die Heizung angeschlossen ist sondern über einen Durchlauferhitzer, der scheinbar defekt ist. Aber auch das bekommen wir noch hin.

Auch in die andere Richtung, im Wohnzimmer, sind wir weitergekommen. Knapp die Hälfte des Raumes ist mit Fußboden belegt – dann ging es nicht weiter, weil unsere noch nicht mal einen Monat alte Säge fand, dass es auch lustig sei, Funken aus dem Motor zu werfen.

Die Säge ist umgetauscht (gegen ein Modell eines anderen Herstellers), es kann also auch hier weitergehen. Ziel ist es, den Wohnzimmerfußboden an diesem Wochenende fertigzustellen. Wenn heute die Küche fertig wird, ist das auch realistisch.

Zusammengefasst: wir sind eingezogen, es geht uns gut, es ist noch einiges zu tun – aber wir kommen der Sache näher.

Und die Regendusche ist großartig!

Geschafft…

…haben wir es doch nicht ganz. Aber wir haben über die vergangene Woche und insbesondere das Wochenende doch einiges erledigt. Wichtigster Punkt dabei ist sicherlich die Küche, die fast fertig ist:

Maria war schon fleißig und hat den größten Teil der Küchenkisten und -utensilien bereits ausgepackt und wegsortiert. Die Küche selbst ist also auf einem guten Weg. Leider konnten wir dann aber nicht weiter machen, da leider die Spüle zerbrochen ist – ob beim Transport oder heute beim Auspacken ist nicht ganz klar, aber kaputt ist kaputt und damit mussten wir den Aufbau für heute abrechen. Um das Kochfeld muss sich bei Gelegenheit mal ein Elektriker kümmern – das ist merkwürdig abgesichert, da gehe ich selbst lieber nicht bei.

Ansonsten ist nun immerhin auch im Essbereich der Fußboden fertig verlegt, d.h. an sich kann auch dort mit dem Einrichten begonnen werden. Im Schlafzimmer sind die Wände fertig geweißt, es liegt allerdings noch kein Boden.

In kleinen Schritten geht es voran – und heute Nacht sind wir doch noch einmal bei (Schwieger)Eltern untergekommen. Diese Woche soll es aber werden, und dieses Ziel ist fast unverfehlbar. Außerdem kommt am Donnerstag der Hund, da müssen wir eingezogen sein. Druck ist ja auch was schönes.

Wochenplan, der zweite Versuch

Man erinnere sich eine Woche zurück. Wir hatten knapp den Einzug verpasst, hatten uns aber einen straffen Wochenplan gesetzt, um das jetzt vergangene Wochenende einzuziehen:

  • zweiter Anstrich der Küchendecke (Dienstag)
  • zweiter Anstrich der Küchenwände (Dienstag/Mittwoch)
  • Erstellen der Trennmauer (Dienstag)
  • Anschluss der FBH an die Heizung (Dienstag!)
  • Verlegen von Tritt- und Gehschalldämmung in der Küche (Mittwoch)
  • Verlegen des Fußbodens in der Küche (Mittwoch/Freitag)
  • Aufbauen der Küche (Samstag)
  • Erstellen der Küchenarbeitsplatte.

Nun wissen wir alle, dass wir diesen Plan nicht halten konnten: die Mauer und die Decke haben zu lange gedauert. Dennoch darf man ja aber seine Ziele nicht aus den Augen verlieren, und so steht für diese Woche ein neuer Plan, der das Ziel „Einzug am Wochenende“ verfolgt:

  • Dienstag:
    • Küche und Essbereich für den Fußbodenbelag reinigen und vorbereiten
    • Deckenabschlusszierleisten anbringen
    • Trittschalldämmung in Küche und Essbereich verlegen und verkleben
  • Mittwoch:
    • Restarbeiten an der Trittschalldämmung
    • Dielenfußboden in Küche (und Essbereich?) verlegen
  • Donnerstag:
    • falls nötig Restarbeiten am Dielenfußboden
    • 2. Anstrich der Holzpaneele im OG
  • Freitag:
    • Küchenschränke aufbauen
  • Samstag:
    • Küchenschränke aufbauen, Küche zusammenstellen und fixieren
    • Arbeitsplatte planen, Material besorgen
  • Sonntag:
    • weiter Küche aufbauen
    • Küchenarbeitsplatte vorbereiten, konstruieren und gießen
    • einziehen!

Zwischendurch müsste wohl im Schlafzimmer im OG noch das alte Parkett verlegt werden, ein Bett und ein Kleiderschrank aufgebaut werden, und das Bad könnte auch noch eine Putzorgie vertragen – aber das muss irgendwie nebenbei noch abfallen. Mit dem einen oder anderen fleißigen Helfer werden wir das wohl schaffen. Und wenn’s dann doch zunächt nur das temporäre Schlafzimmer wird, können wir damit eine Woche leben – denke ich.

Wenn wir in dieser Zeit eines gelernt haben, dann ist es wohl, dass immer plötzlich Dinge auftauchen, die noch getan werden müssen, und dass immer alles viel länger dauert als gedacht. Ich denke trotzdem, dass wir uns auf einer Art Zielgeraden befinden (gut, über Fernsehecke und Marias Arbeitszimmer reden wir hier nicht) und ich halte das kommende Wochenende für machbar.

Wir geben alles.

Verlängerung

Die Woche kam und ging wie im Flug, jetzt ist Sonntag – und wir sind immer noch nicht einzugsbereit. Dennoch haben wir einiges geschafft, auch Dinge, die nie auf dem Plan standen.

Da wäre zuvorderst die Trennwand zwischen Küche und Essbereich, die wir aus den im Garten gefundenen Ziegelsteinen aufbauen wollten (und seit heute vollständig aufgebaut haben). Statt einem Abend haben wir dafür allerdings drei Abende und einen Vormittag opfern müssen – für nicht einmal 2 qm Mauerwerk. Aber es hat sich gelohnt:

So weit, so gut – das hat zwar länger gedauert als gedacht, war ja aber trotzdem geplant. Weniger geplant war, dass sich die Decke in der Küche beharrlich gewehrt hat. Nach dem Abhängen, Spachteln und Schleifen dachten wir, es wäre eine gute Idee, Farbe aufzubringen. Wir hatten uns vorsichtshalber bereits für Strukturfarbe entschieden, allerdings sah man auch nach einem zweiten Anstrich noch die Fugen zwischen den Trockenbauplatten. Es musste also umgeplant werden, und der neue Plan beinhaltete das Verputzen der gesamten Decke. Also wieder: noch nie gemacht, keine Ahnung, dennoch angefangen, länger gebraucht als gedacht, und trotzdem fertig geworden:

Auch im OG ist fleißig grundiert und lasiert worden – allerdings fehlt noch eine zweite Runde. Trotzdem: so langsam geht es mit kleinen, aber gezielten Schritten in Richtung Fertigstellung. Der Baustellencharakter löst sich Stück für Stück auf und weicht dem „hier muss nur noch ein bisschen gestrichen werden“-Gefühl.

Und eins ist klar: hätten wir nicht durch den Poststreik 4 Wochen verloren, hätten wir locker alles vor dem Einzugstermin fertig bekommen. Jetzt hängen wir 2 Wochen hinterher, was ich in Anbetracht der Situation gar nicht so schlecht finde!

Wochenplan

Wir haben ja ein Ziel: Einzug in Leist am nächsten Wochenende. Bis dahin muss allerdings noch ein bisschen was erledigt werden, und das wäre:

  • zweiter Anstrich der Küchendecke (Dienstag)
  • zweiter Anstrich der Küchenwände (Dienstag/Mittwoch)
  • Erstellen der Trennmauer (Dienstag)
  • Anschluss der FBH an die Heizung (Dienstag!)
  • Verlegen von Tritt- und Gehschalldämmung in der Küche (Mittwoch)
  • Verlegen des Fußbodens in der Küche (Mittwoch/Freitag)
  • Aufbauen der Küche (Samstag)
  • Erstellen der Küchenarbeitsplatte.

Alles konzentriert sich also ersteinmal auf die Küche – der Rest kommt dann später. Spätestens Donnerstag sollte dann auch endlich dies Dämmunterlage für die restliche Flache geliefert werden, so dass dann Schritt für Schritt das gesamte EG mit Fußboden versehen werden kann…

Ich bleibe optimistisch und sage: noch im November haben wir alles so weit, dass man da tatsächlich richtig wohnen kann, ohne große Kompromisse einzugehen!

Unser Einzug in ein neues Zuhause?

Nun ist es also soweit: der Kalender zeigt den 1.11., und seit gestern Nachmittag wohnen andere in unserem kleinen Häuschen in der Stadt. Wir haben mit viel Stress und noch mehr netten Helfern noch ein bisschen was am Haus machen können und unsere Sachen (und das waren erstaunlich viele!) vom alten ins neue Haus getragen.

Neben dem Umzug selbst sind auch am Haus noch ein paar Dinge passiert: die Decke in der Küche ist gespachtelt und geschliffen und kann gemildert werden; die Decke im Fernsehzimmer ist immerhin angebracht. Die Fußbodenheizung ist seit Dienstag fertig gefräst und gelegt und wird wahrscheinlich am Montag angeschlossen. Der Fußboden selbst (also 1,5 Tonnen Eichendielen) wurden geliefert und liegen im Haus – auf einem großen Stapel. Denn was fehlt, ist die Trittschalldämmung, die zwar nach Aussage der liefernden Firma Donnerstag verschickt werden sollte, am Freitag aber immer noch nicht unterwegs war. Darüberhinaus mussten wir unseren Plan mit dem gegossenen Fußboden in der Küche aufgeben, da der Boden leider zu einer Ecke stark abfällt und daher keine Vergussmasse dieser Welt dort geblieben wäre, wo sie hingehört. Also wird nun der Holzfußboden weiter in die Küche geführt.

Kurzum: das Haus ist noch nicht bewohnbar, also sind wir zwar aus-, aber nicht eingezogen. Großartigerweise haben wir unkompliziert bei meinen Schwieger- und Marias Eltern Unterschlupf gefunden und werden hier jetzt ein paar Tage wohnen, bis wir wenigstens die Küche aufgebaut haben – für den Teil des Bodens haben wir vor Ort eine passende Dämmunterlage besorgt, so dass wir hier direkt anfangen können. Heute wird es also an die Küche gehen: Decke malen, Trennmauer mauern. Und dann mal schauen, was wir noch schaffen…

Neues Etappenziel ist der Einzug am nächsten Wochenende.