Vertrauen ist gut…

Da ich ja gerade sowieso eine verlängerte Mittagspause machen musste, um den Hund rauszubringen, bin ich noch einmal schnell in Leist 3 vorbeigefahren und habe einfach mal geschaut, was die Jungs so treiben.

Tatsächlich waren sie mit allen Abbrucharbeiten schon fertig – nur noch zwei Kleinigkeiten stehen an, bei denen sie aber erst meine Meinung haben wollten. Die Küche ist noch nicht gemacht, die kommt in den nächsten Tagen – dafür waren sie etwas übereifrig und haben sogar einen Heizkörper abgebaut, der drin bleiben sollte. Maria, in Deinem Arbeitszimmer wird es kalt werden im Winter.

Und natürlich funktioniert das alles nicht ohne die eine oder andere Planänderung: für die bereits verlegte Fußbodenheizung im Wohnzimmer (die war ja im südlichen Teil des WZ an den Heizungsrücklauf angeschlossen) haben sie zwar ein Ende gefunden, nicht aber das andere. Heißt: der Estrich muss aufgestemmt werden (mehr oder weniger intelligent) und wir müssen das andere Ende finden. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen, ohne den gesamten Estrich rauszureißen… Drückt uns die Daumen!

Es geht ans Eingemachte!

Nach unseren vorsichtigen Vorbereitungen geht es nun dem Haus an die Substanz: heute werden die Heizkörper im Erdgeschoss abgebaut und die Rohre verschlossen sowie – je nach Aufwand – Teile des lustigen Bades abgebaut.

Wie einfach man manche Menschen glücklich machen kann: habe einen Hahn zum Entleerren der Heizungsanlage im Keller und eine Pumpe für das Abwasser daneben.

Im Laufe der Woche wird dann der Rest erledigt (d.h. Rest des Bades abbauen und Wasseranschluss in der Küche verlegen). Spätestens morgen Abend gibt es Bilder ohne Heizkörper. Die Fotodokumentation soll ja vollständig sein.

Arbeitseinsatz: Küche und Garten

Heute war es wieder soweit: das Wochenende musste genutzt werden, um im Haus ordentlich weiter zu kommen. Mit der unermüdlichen Unterstützung meiner lieben Schwiegerfamilie haben wir heute

  • den Rest der Küche abgebaut und die gesamte Küche zusammengestellt für eine (mögliche) Abholung
  • 180kg alten Parkettboden entsorgt (danke an meine lieben Eltern für den Anhänger!)
  • im Garten ordentlich aufgeräumt (siehe Fotos)

So langsam wird’s. Morgen geht’s noch mal hin und die neue Küche anzeichnen (Montag kommt ja der Sanitär-Mensch und fängt an, Heizungen abzubauen und Wasseranschlüsse zu verlegen), dann schauen wir mal, wann vielleicht jemand die Küche haben will (sonst landet sie spätestens Ende der Woche auf dem Sperrmüll) – und dann können wir anfangen, das neue Arbeitszimmer vom geplanten Fernsehzimmer zu trennen. Vielleicht können wir damit ja morgen schon anfangen…

Garten macht Arbeit

Ich erinnere mich noch an damals, als ich noch klein und unwissend war. Eltern mit Garten „zwingen“ einen ja gern mal dazu, den Rasen zu mähen. Auch ich musste. Und, soweit ich mich erinnere, habe ich es selten genossen. Laut, anstrengend, und gefühlt ist immer noch viel zu viel Fläche übrig.

Der Hund begutachtet den frisch gemähten Rasen(teil)
Der Hund begutachtet den frisch gemähten Rasen(teil)

Jetzt haben wir selbst einen Garten. Mit Rasen. Mehr als bei den Eltern – viel mehr. Heute habe ich zum ersten Mal den Rasenmäher geschwungen. Und es hat Spaß gemacht! Kein „so viel noch“, sondern „wie schön, was schon geschafft ist“. Nicht anstrengend, sondern angenehm ausgleichend. Ich könnte mich fast daran gewöhnen, nach der Arbeit erstmal zwei Stunden im Garten zu ackern.

Der Unterschied zu damals? Es ist mein Garten. Es ist meine Arbeit. Es ist meine Entscheidung. Und es ist ein Benzinmäher ohne lästiges Kabel…

Lykki hatte auch Spaß, hin und wieder. Sie hat sich gut mit dem Rasenmäher arrangiert. Und als sie den Hasen gesehen hat, der von ihrem Grundstück fliehen wollte, musste sie zumindest mal versuchen, den noch zu erwischen.

Geschafft habe ich übrigens vielleicht ein Drittel…

Die Planungen schreiten voran

Nachdem es zwischenzeitlich so aussah, als müssten wir an Ende doch auf eine Baustelle ziehen, verdichten sich so langsam die Hinweise darauf, dass wir vielleicht doch bis zum Einzug fast fertig werden:

  • bereits letzte Woche (am 08.09.) war ein Geologe da, der eine Kleinbohrung im Garten gesetzt hat, um (a) den Grundwasserstand und (b) die Schichtung und damit die Versickerungsfähigkeit des Bodens festzustellen.
  • wenn die Ergebnisse der Bohrung da sind, steht der Kläranlagenbauer in den Startlöchern, um die alte Anlage gegen eine neue zu tauschen.
  • der Heizungs- und Sanitärfachmann kommt nächste Woche und hat ein größeres Arbeitspaket vor sich:
    • die Wasseranschlüsse in der Küche müssen verlegt werden;
    • die Wasseranschlüsse im neuen Musikzimmer müssen verschlossen werden;
    • die Sanitärinstallation in der neuen Garderobe muss entfernt und die Anschlüsse verschlossen werden;
    • die alten Heizkörper im Erdgeschoss müssen abmontiert und die Zuleitungen verschlossen werden.
  • die Statik für die Wanddurchbrüche (bzw. nur noch für einen, da die zweite Wand keine tragende ist) bekommen wir in den nächsten Tagen, die „vorläufige“ Berechnung ist schon an die Baufirma weitergeleitet, damit die sich das schon einmal anschauen und evtl. mit der Planung beginnen können.
  • die Fußbodenheizungsbauer kommen am 12.10. und fräsen uns den Estrich auseinander, um ihn dann mit Heizschläuchen wieder zu füllen.
  • wenn das alles erledigt ist, kommt noch einmal der Heizungsbauer und schließt die Fußbodenheizung an die Heizungsanlage an.

Irgendwann im Lauf der nächsten Tage und Wochen müssen wir dann Fußboden bestellen, die Küche zuende konfigurieren und bestellen, im OG unser temporäres Schlafzimmer ein bisschen aufhübschen, dass wir da mit gutem Gefühl das nächste halbe Jahr oder sowas wohnen können. Wir müssen eine Trockenbauwand einziehen (als Trennung zwischen Fernseh- und Arbeitszimmer), was wohl auch erst nach dem Verlegen der FBH sinnvoll möglich ist. Dazu muss dann auch die abgehängte Decke in dem Raum entfernt und hinterher wieder aufgebaut werden. Der Küchenboden muss bestellt und gegossen werden, ebenso die Arbeitsplatte.

Also: es ist zwar noch eine Menge zu tun, aber es ist bereits alles angestoßen. Am Ende wird es an uns hängen und daran, wie schnell wir unsere eigenen Arbeiten zum Abschluss bringen.

Wird schon.

Umbau: der erste Tag

Holen wir mal ein bisschen auf, was die Informationslage angeht…

Am 02.09. hatten wir eine lustige und illustre Truppe lieber Menschen bei uns, die uns geholfen haben, die ersten Schritte der Renovierung und Erneuerung vorzunehmen. Ganz vorne bei solchen Vorhaben steht natürlich erstmal der Abriss von Altem.

In unserem Fall heißt das: der alte Bodenbelag musste weichen – und das möglichst schadfrei, da wir das Parkett aus dem Erdgeschoss in einem der Zimmer im Dachgeschoss wieder verlegen wollen. Wir sind nicht ganz fertig geworden (die Spüle in der Küche steht noch), aber haben bis auf diese letzten 3m² das Erdgeschoss von seinen Holzböden befreit. Gleichzeitig wurden dem wuchernden Grünzeug um das Haus neue Grenzen gesetzt. Jetzt kann man den Weg in den Garten sogar wieder sehen.

Besichtigung

Schon kurz nach unserem ersten „Beschnuppern“ konnten wir uns alles im Detail und von innen ansehen. Am 6. Juni war der (erste und einzige) Besichtigungstermin mit den damaligen Eigentümern…

Der erste Kontakt

Unser Haus, als es noch nicht unser Haus war. Am 19. Mai 2015 haben wir das Haus das erste Mal von außen besichtigt.

 

Ich denke es ist nicht übertrieben zu sagen, dass wir uns beide auf Anhieb ein kleines bisschen in das Haus (und den Garten) verliebt haben…